Horst hebt ab!

Detmolder Observer

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abhängig - parteilich

Start in aller Kürze?

Zitat des Monats

“Spätestens mit 60 Jahren muss sich der Mann entscheiden, ob er seine Jugend oder sein Leben verlängern will.”

Alfred Charles Kinsey

Meine Termine

19.02.2012 ,New Orleans ,

 

Anschlag der 7 liberalen Thesen ans Detmolder Rathaus

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Männer mit 60 kaufen sich einen Sportwagen-Frauen Stützstrümpfe und Kräutertee!

4. donaldistische Weisheit!(schnatter’)

 

 


Unverhofft kommt jetzt!

Ja, da saß ich nun mit meinem Astralkörper, angelehnt an eine alte, knorrige Eiche! Ich fühlte mich auch so-nicht knorrig, aber alt, sehr alt! Mufflonkamp, so heißt dieser Ort des Schreckens. Im lichten Schein der Sonne sehr romantisch anzusehen, aber jetzt um 20.30 Uhr im Herbst  nicht gerade der Brüller! Wer´s mag, bitte sehr! Mufflonkamp ist ja schon ein recht muffiges Wort! “ Seien Sie um 20.30 Uhr am alten Liebesbrunnen am Mufflonkamp in Hiddesen, es wird sehr interessant für sie werden”! Das war die Botschaft. Ich dachte sofort, es könnte sich um eine ”alte Flamme” handeln, welche mit einer freudigen Botschaft aufwartet, die ich gerade jetzt nicht gebrauchen konnte! Aber bis jetzt nur diffuse Dunkelheit, rauschende Blätter und das bestimmende Schreien eines Kauzes! Auch zwei größere Sportwagen lieferten sich im Hintergrund eine kleine Wettfahrt hinauf zum Hermann.

Da, es war 20.34 Uhr, hörte ich einen stotternden, in den knatternden  Bereich reichenden Ton, linksseitig, also aus dem Wald kommend, auf meinen Standpunkt zu! “Moped ,NSU Quickly N!”schloss ich  messerscharf in meinen Gedankengängen! Und richtig, ein Lichtstrahl fingerte sich zittrig auf mich zu und blieb wackelnd in ca. 12 Metern vor mir stehen. Die mittelgroße Gestalt, welche dieses Gefährt steuerte, beobachtete mich abschätzend und stieg dann behäbig von ihrer Maschine.

“Kröger?”donnerte es mir entgegen.”Hannes Kröger?”ergänzte die jugendliche, etwas piepsige männliche Stimme. Jetzt muss nur noch kommen “Hamburg, Große Freiheit”, dachte ich, dann habe ich aber die Faxen dicke! So pflegte sich nämlich  mein “Alter” früher am Telefon zu melden.

“Kröger ja, aber Rudi!”erwiderte ich. Nach einer kleinen künstlerischen Auszeit. “So, so, der kleine Ableger des Hannes Kröger.” “Was sonst !”erwiderte ich lieblich schmollend. “Keinen Stress, wir werden uns schon verstehen!”säuselte mein Gegenüber. “Es gibt da eine kleine, verschwiegene Geschichte unserer Erzeuger!”postulierte die ca. 1,75 Meter schlanke, in eine zu große Jacke eingehüllte Person.

“Geheimnis?” erwiderte ich fragend. “Naja, unsere Väter und ein Mitläufer haben sich in den Wirren des Kriegsendes etwas zur Seite geschafft! Das Silber gewisser “Eliten”, welche auf der Wewelsburg gehaust haben. Ich rede hier nicht von Peanuts!”bekräftigte der Unbekannte. “€žFrage: haben Sie eine Uhr von Ihrem Vater vererbt bekommen? Wenn ja- stehen auf der Rückseite zwei eingravierte Koordinaten?””€žAber klar, wollte immer schon wissen, was die Zeichen bedeuten!”repetierte ich €žBingo, mit den zwei anderen Uhren welche ich hier in meinem Rucksack mitführe, werden wir schnell das Versteck auffinden!”Nach einem In mich gehen, stimmte ich dem Handel zu! Mein Unbekannter verabredete sich mit mir für den nächsten Tag, um das kleine Vermögen zu heben.

Als er aber auf die nach Hiddesen führende Straße einbiegen wollte, kamen auf der vom Hermann herabführenden Straße die beiden PS-starken Raser in einem Affenzahn Rad an Rad in die scharfe Linkskurve geschossen.

Ein kleiner Schub von mir an der Rückseite des Kraftrades  in Richtung der Straße, und mein noch “Partner” wurde von den beiden “€žPlatzhirschen” spektakulär mitgerissenen - es krachte  und quietschte und der Rucksack des Unglücksfahrers mit den beiden eingetüteten Uhren flog im hohen Bogen in den grummelnden Wald und wartete dort auf mich! Die beiden Uhren nahm ich in dem entstandenen Tohuwabohu später an mich.

Der Unbekannte erlag folgerichtig seinen Verletzungen, und somit war ich nun der alleinige Erbe der Früchte unserer Väter!

Resümee: Unverhofft kommt oft bei mir jetzt! Kann  es ja auch gut gebrauchen, da ich “Rehbein” in einer Woche zum Altar führen werde! Ein kleiner Geldregen, zur rechten Zeit, ist für den kommenden Lebensweg nicht zu verachten! Da muss man jede Gelegenheit nutzen und kleine Opfer bringen, um den späteren kleinen Wünschen seiner Angebeteten gerecht zu werden!

Das würde auch mein tragisch ums Leben gekommener ehemaliger Partner verstehen - oder?

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Freuen Sie sich auf den nächsten “Grumich” mit dem Titel : “Abgang nach dem Hors d'oeuvre!”

 

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